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Unsere Leistungen 

Alternative Betreuung

 
Für Mitgliedsunternehmen, die eine bestimmte Anzahl von Beschäftigten nicht überschreiten, gibt es eine Alternative zur "Regelbetreuung". Die max. Anzahl der Beschäftigten richtet sich dabei nach der Gefahrtarifstelle.
Hiernach kann der Unternehmer im Einvernehmen mit der Berufsgenossenschaft unter bestimmten Voraussetzungen davon absehen, einen Betriebsarzt und eine Fachkraft für Arbeitssicherheit zu verpflichten.

Wesentlich bei der Alternativen Betreuung ist, dass der Unternehmer am Seminar "Arbeitsschutz in meinem Unternehmen" teilnimmt.

Der Unternehmer ist der Dreh- und Angelpunkt in seinem Unternehmen. Er ist für Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz verantwortlich. Was liegt daher näher, als ihn für diese Aufgabe fit zu machen.


Informationen zum Seminar "Arbeitsschutz in meinem Unternehmen (PDF download 734 KB) Flyer Arbeitsschutz in meinem Unternehmen

Zusätzliche Informationen zum Thema "Arbeitsschutz in meinem Unternehmen":
Mitteilungsblatt 4/05
Mitteilungsblatt 3/06
BGV A2


Die Lederindustrie-Berufsgenossenschaft (LIBG) bietet hierzu die alternative Betreuung an. Diese sieht eine selbstständige Organisation des Arbeitsschutzes im Betrieb vor. Unter Beachtung der gesetzlichen Vorschriften obliegen alle Entscheidungen für Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz dem Unternehmer. Flexibel orientiert sich die alternative Betreuung an den Bedürfnissen kleiner Betriebe. Die LIBG vermittelt das erforderliche Grundwissen in einem eintägigen Seminar. Neben Kenntnissen zur Verantwortung im Arbeitsschutz sowie Unterweisung von Mitarbeitern werden Gefährdungen im Betrieb mit Hilfe eines Checks der Arbeitsbedingungen ermittelt. und beurteilt. Bei nicht lösbaren Problemen bieten die Mitarbeiter der Präventionsabteilung Hilfestellung. Auffrischende Fortbildungen sind im Abstand von maximal fünf Jahren einzuhalten.

Der Unternehmer ist verpflichtet, sich in besonderen Fällen durch einen Betriebsarzt und/oder eine Fachkraft für Arbeitssicherheit unterstützen zu lassen. Solche Fälle können sein:
- Häufung besundheitlicher Probleme,
- Suchterkrankungen, die ein gefährdungsfreies Arbeiten beeinträchtigen,
- Einsatz von Gefahrstoffen, die ein erhöhtes Gefährdungspotenzial haben,
- Durchführung sicherheitstechnischer Überprüfungen und Beurteilungen von Anlagen, Arbeitssystem und
Arbeitsverfahren.

Für die Mitgliedsbetriebe übernimmt die LIBG die Teilnahmegebühren für das Seminar "Arbeitsschutz in meinem Unternehmen" und die der Fortbildungsveranstaltungen.


Anmeldung zur alternativen Betreuung

Seminarorte und Termine für 2010