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Pressearchiv

Aktion Sicherer Auftritt
Stolpern, rutschen, stürzen - so harmlos es klingt, so gravierend
sind die Folgen: Jeden Tag verunglücken 1.000 Menschen in Deutschland
durch einen Sturz bei der Arbeit. Fast 5.000 Betroffene pro Jahr verletzen
sich dabei so schwer, dass sie aufgrund dauernder gesundheitlicher
Beeinträchtigungen eine Rente der Berufsgenossenschaft erhalten.
Alarmierende Zahlen und Grund für die Berufsgenossenschaften
die Kampagne Aktion: Sicherer Auftritt zu starten. Ziel
dieser ersten gemeinsamen Präventionskampagne ist die Senkung
der Sturzunfälle um mindestens 15 Prozent.

Kampagnenstart mit den Oberbürgermeistern von Mainz und Wiesbaden

Die Verwaltungsgemeinschaft von Lederindustrie-, Papiermacher- und
Zucker-Berufsgenossenschaft startete die "Aktion: Sicherer
Auftritt" zusammen mit anderen BG´en aus der Region Rhein-Main
im Beisein der Oberbürgermeister aus Mainz und Wiesbaden, Jens
Beutel und Hildebrand Diehl, auf dem Gelände der Mainzer Verkehrsgesellschaft.
Dr. Jörg Meyer, Hauptgeschäftsführer der Verwaltungsgemeinschaft
begrüßte die Stadtoberhäupter aus Mainz und Wiesbaden
und stellte die "Aktion: Sicherer Auftritt" vor. Er widersprach
ausdrücklich der landläufigen Meinung, Vorbeugung gegen
diese Art von Unfällen sei nicht möglich. "Unfälle
passieren nicht nur. Unfälle haben ihre Ursachen", erklärte
Dr. Meyer. OB Jens Beutel unterstrich die Bedeutung einer Sensibilisierung
der Öffentlichkeit. Prävention sei schwierig, räumte
er ein, "aber wenn man die Möglichkeit eines Unfalls immer
im Hinterkopf hat, wird man sich entsprechend vorsichtiger verhalten."
Auch der Wiesbadener Oberbürgermeister Diehl sieht in der Prävention
große Chancen, die Zahl der Arbeitsunfälle zu verringern.
"Vorbeugen ist besser als heilen", so die Devise von Diehl,
der ebenfalls der "Aktion: Sicherer Auftritt" viel Erfolg
wünschte. In Mainz und Wiesbaden werden nun in den kommenden
Wochen Stadtbusse - wie in 90 weiteren Städten - mit den Plakaten
der Kampagne für einen sicheren Auftritt werben.
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