| |
Pressearchiv

Ein starker Standort:
Berufsgenossenschaften Mainz/Wiesbaden stellen sich im rheinland-pfälzischen
Landtag vor
"Die Berufsgenossenschaften sind da, sie wirken aber außerhalb
unserer Wahrnehmung", bemerkte der Vizepräsident des rheinland-pfälzischen
Landtags Gerd Itzek in seiner Eröffnungsrede zum parlamentarischen
Abend der Mainz/Wiesbadener Berufsgenossenschaften im Mainzer Landtag.
Eine Feststellung die von einigen der rund 80 Gäste geteilt
wurde. Die sechs BGen, nämlich BG Metall Süd, Fleischerei-BG,
Papiermacher-BG, Lederindustrie-BG, Zucker-BG sowie BG Druck und
Papierverarbeitung, sahen sich bestätigt, ihre Arbeit im Rahmen
eines parlamentarischen Abends im Mainzer Deutschhaus, dem Sitz
des rheinland-pfälzischen Landtags, vorzustellen.
|
|
|
|
Podiumsdiskussion: Gerhard Herbst, Daniela
Schick, Dr. Josef Anselm Wiedmann, Dr. Albert Platz (v. li.)
|
|
In Anwesenheit von Ministerpräsident Kurt Beck
sowie Staatssekretär Dr. Richard Auernheimer konnten die Parlamentarier
eine spannende Podiumsdiskussion zum Thema: "Berufsgenossenschaften
- ein Modell für die Zukunft" verfolgen. Die beiden Sozialpartner
Gerhard Herbst, rheinland-pfälzischer Landesbezirksvorsitzender
und Hauptvorstandsmitglied der Gewerkschaft Nahrung, Genuss, Gaststätten
und Dr. Josef Anselm Wiedmann, Geschäftsführer der Buchmann
Karton GmbH in Annweiler belegten eindrucksvoll, wie hoch die Arbeit
der Berufsgenossenschaften von Arbeitgebern und Arbeitnehmern eingeschätzt
wird. In den Statements wurde immer wieder deutlich, dass es für
das Prinzip der Branchengliederung in der gesetzlichen Unfallversicherungsträger
keine wirkliche Alternative gibt. Dr. Albert Platz, Hauptgeschäftsführer
der BG Metall Süd, erläuterte, dass Beitragsstabilität,
rückläufige Unfall- und Erkrankungszahlen sowie eine schnelle
Rehabilitation von Verunglückten zur Attraktivität des
Wirtschaftsstandortes Deutschland beitrage.
|
|
|
|
Ministerpräsident Kurt Beck (3. v. li.)
besuchte die Veranstaltung
|
|
Ein anschließender Sicherheitsparcours
vermittelte Praktisches aus der berufsgenossenschaftlichen Arbeit.
Die Vorführung des Cuela-Systems des BGIA, mit dem Belastungen
des Gelenk- und Muskelapparats erforscht werden, fand dabei große
Beachtung. Beim anschließenden Abendessen blieb viel Raum
und Zeit das Wissen über die gesetzliche Unfallversicherung
zu vertiefen. Der Wissensdurst bei einigen Abgeordneten war so groß,
dass lebhafte Diskussionen bis in den späten Abend geführt
wurden. Erstes Fazit: Der Parlamentarische Abend verlangt nach Wiederholung.
Es gilt noch viel Wissenswertes über die Arbeit der Berufsgenossenschaften
zu erzählen.
|
|
|